Markise- Übersicht der Vor- und Nachteile

Einsatzgebiete

  • Balkone
  • Terrassen und Dachterrassen
  • vor Geschäftsauslagen
  • freistehend im Garten nicht oder nur schwer möglich

Markisen kommen vor allem an Balkonen, Dachterrassen und Terrassen zum Einsatz und sind dann sinnvoll, wenn ein dauerhafter, auf eine bestimmte Fläche begrenzter Sonnenschutz gewünscht wird. Markisen werden in den meisten Fällen an Decke oder Wand angebracht. Man braucht eine durchgehende gerade Fläche/Wand für eine stabile Installation/Montage. Dies ist in der Planung zu berücksichtigen, da man in Bezug auf die zu beschattende Fläche und deren Ausrichtung eingeschränkt ist.

Regenschutz

  • Nur bedingt, sofern eine ausreichende Neigung gegeben ist.

Wenn Markisen auch als Regenschutz ihren Einsatz finden sollen, ist auf eine Mindestneigung von 15 Grad zu achten, da sonst das Wasser nicht ausreichend abfließen und es zu einer Sackbildung kommen kann. Das Wasser kann durchsickern und Wasserränder entstehen.

Sichtschutz

  • Nur bedingt durch die Montage an einer Hauswand möglich

Markisen sind in ihrer Größe variabel jedoch mit 7 m x 4 m begrenzt.

 

Windstabilität

  • Windstabilität ist nur bedingt gegeben. Sicherheit kann nur mit einem Windsensor erreicht werden.
  • Hohe Belastung an den einzelnen Befestigungspunkten
  • starre Ausfahrmechanik

Es ist sehr wichtig Markisen rechtzeitig bei aufkommendem Wind von 30 bis 35 km/h einzufahren da sie durch die „starre“ Ausfahrmechanik keine Möglichkeit hat den Windlasten auszuweichen und somit Schäden vorprogrammiert sind. Die Belastung an den einzelnen Befestigungspunkten durch die entstehenden Kräfte wird zu hoch.

Witterungsbeständigkeit

Durch die Montage der Markisen an der Hauswand und die Möglichkeit von Markisenkassetten sind diese auch bei schlechtem Wetter gut geschützt.

 

Komfort

  • falls elektrisch betrieben ist die Einbindung in eine Gebäudesteuerung möglich
  • kann nicht an den Verlauf der Sonne angepasst werden

Markisen können, falls elektrisch betrieben in die Gebäudesteuerung eingebunden, mit Sonnen- und Windwächter versehen/überwacht und bequem per Fernbedienung gesteuert werden.
Sie haben jedoch keine Möglichkeit sich im Verlauf des Tages bzw. auch des gesamten Jahres an die sich ändernden Sonneneinstrahlung anzupassen.

Ästhetik und Austrahlung

  • optische Akzente durch die Stoffwahl sind möglich
  • Massenprodukt

Durch die Auswahl des Stoffes für die Markise kann diese, trotz ihrer traditionellen Ausführungsmöglichkeiten, ihren Sitzplatz mit einem individuellen optischen Akzent versehen
Für Markisen stehen verschiedene Stoffe zu Auswahl, wie
• Acryl: zeichnet sich durch seine hohe UV-Beständigkeit und Farbechtheit aus
• PVC: ist ausgesprochen wetterbeständig, für lang anhaltende intensive Sonneneinstrahlung, Regen und Schnee geeignet und wird vor allem bei fest installierten Markisen verwendet
• Polyester: ist besonders leicht und reißfest, vermittelt somit Leichtigkeit, ist in seiner Festigkeit stärker als Acryl, kann jedoch nicht an dessen UV-Beständigkeit heranreichen

Fazit:
  • bereichernder Sonnenschutz
  • Massenprodukt

Markisen eignen sich als Regen- und Sonnenschutz für Balkone, Dachterrassen und Terrassen, sie kommen auch in Restaurants oder Straßencafés zum Einsatz. Preislich lassen sie sich mit händisch betriebenen Sonnensegeln vergleichen und sie sind auch in der Stoffqualität, Ausstattung und Bedienkomfort (sofern elektrisch und in die Steuerung eingebunden) dem Sonnensegel ähnlich.